Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

wir verzichten, wie bereits erwähnt, auf ein klassisches Wahlprogramm.

Dennoch haben wir uns natürlich über Themen, die uns wichtig sind, Gedanken gemacht.
Es sind Themen, welche die Gemeinde stärken sollen und zu denen wir nachfolgenden Leitfaden entwickelt haben.

I. Bürger / Unternehmen / Vereine 

Demografische Stabilisierung

  • Förderung von Zuzug durch gezielte Werbung
  • Verjüngung der Altersstruktur durch Familien, junge Paare und Berufstätige
  • Sicherung der langfristigen Zukunft der Gemeinde

Erhalt und Ausbau der Infrastruktur

  • Sicherung von Kindergarten, Nahversorgung und medizinischer Versorgung
  • Bessere Auslastung bestehender Einrichtungen

Stärkung der lokalen Wirtschaft

  • Unterstützung von regionalen Betrieben, Gastronomie, Tourismus 
  • Ansässige Unternehmen tragen mit ihrer Infrastruktur zu einer guten Lebensqualität bei
  • Neue Einwohner erhöhen die Kaufkraft vor Ort

Attraktivität für Natur- und Bergbegeisterte

  • Ideale Lage für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Skifahren und Mountainbiken
  • Hohe Lebensqualität durch Natur, Ruhe und gesunde Umwelt

Günstige Immobilienpreise als Standortvorteil

  • Bezahlbarer Wohnraum für Familien und junge Menschen
  • Chance auf Eigentum, die in Städten kaum noch besteht

Belebung des gesellschaftlichen Lebens

  • Neue Impulse für Vereine, Ehrenamt und kulturelle Angebote
  • Förderung von Generationenaustausch und Gemeinschaftssinn

Nachhaltige Nutzung bestehender Ressourcen

  • Leerstände können sinnvoll genutzt und revitalisiert werden

Zukunftsfähige Gemeindeentwicklung

  • Zuzug motivierter Neubürger stärkt Innovationskraft und Engagement
  • Gute Voraussetzungen für neue Ideen, Projekte und digitale Arbeitsmodelle (z. B. Homeoffice)

II. Tourismus – Förderung des Tourismus in Bayerisch Eisenstein

  • Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
    Förderung gemeinsamer touristischer Angebote mit Zelezna Ruda und darüberhinaus des Gebietes Šumava (Tschechien), z. B. im Bereich kombinierte Wanderprogramme und Kulturprogramme
  • Ausbau und Vermarktung der Outdoor-Erlebnisangebote
    Gezielte Bewerbung attraktiver Wander-, Rad- und Winterangebote im Eisensteiner Tal  – z. B. durch geführte Touren, Themenwege
  • Mehr Unterstützung für Gastgeber
    Beratung, Schulungen und eine zentrale Anlaufstelle für Fragen zu Förderung, Digitalisierung, Servicequalität und nachhaltigen Angeboten.
  • Verbesserung der Infrastruktur im Ortskern
    Verbesserung von Rastplätzen, öffentlichen Toiletten, E-Bike-Ladestationen und barrierefreien Zugängen. Ein einladender Ortskern erhöht die Aufenthaltsqualität für Gäste, aber auch für Bürger. Eine WEBCAM für mehr Sichtbarkeit
  • Intensivierung der Vermarktung über regionale Netzwerke
    * Aktive Mitarbeit in der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald, Entwicklung von Erlebnis- und ThemenPackages
  • *Zusammenarbeit mit Zelezna Ruda zur Entwicklung von gemeinsamen Werbematerialien Eisensteiner Tal
    * Neue Konzepte mit der Arberbergbahn, 
  • *Anbindung des Ortes an die vorhandenen Attraktionen
    *Touristische Pakete bündeln Angebote wie z. B.:
    „Bayern-Böhmen-Naturerlebnis“
    „Familien-Wochenende mit Bike & Bahn“
  • Attraktionen & Kultur stärker nutzen
    Verstärkte aktive Bewerbung lokaler Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Bahnhofs-Erlebnisallee, Grenzbahnhof, Arberlandhalle (Künstler- und Kulturszene) Kooperationen mit Veranstaltern erhöht die Sichtbarkeit und die Verweildauer der Gäste.
  • Nachhaltigkeitsoffensive im Tourismus
    Nachhaltigkeit wird ein wachsender Entscheidungsfaktor bei Reisenden.
    Förderung von umweltfreundlichen Mobilitäts- und Freizeitangeboten mit GUTi-Mobilkarte (ÖPNV statt Auto).
  • Mit diesem Maßnahmenpaket kann Bayerisch Eisenstein:
    seine Natur- und Kulturschätze stärker vermarkten,
    die grenzüberschreitende Lage aktiv nutzen,
    und gleichzeitig die Qualität für Bürger, Gäste und Gastgeber verbessern.

III. Dorfentwicklung 

Besonders im Bereich Hohenzollernstraße / Wellenbadgelände ist eine Entwicklung dringend erforderlich. Diese würde allen zugute kommen:

den Bürgern, dem Tourismus, der Gemeinde.

Für die Entwicklung 

  • wurden bereits im ISEK ( Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) Vorarbeit geleistet und viele Ideen gesammelt.
  • Ist es nun an der Zeit Maßnahmen auch konkret umzusetzen.

Für Projekte 

  • müssen Fördermöglichkeiten gesucht und geprüft werden
  • soll aber auch über alternative, pragmatische und schnell umsetzbare Lösungen nachgedacht werden

wichtigste Massnahmen sind hierbei

  • Dorfplatz / Hohenzollernstraße – Bestandsgebäude wiederbeleben hierbei muß eine Nachnutzung für das Grundstück Cafe Arber im Fokus stehen, da dies eine Schlüssenposition hat
  • gemeindeeigene Immobilien besser nutzen
  • Bothschafter-Grundstück: Gemeinde wird selbst in absehbarer Zeit – wie auch in den letzten 15 Jahren – dort selbst nichts entwickeln. Deshalb ist ein Verkauf zur Bebauung sinnvoll.
  • Schulhaus: suchen nach neuer Nutzung oder Verkauf
  • Arberwellenbadgelände entwickeln 
  • Streifen neben  dem Regen ist Überschwemmungsgebiet und kann nicht bebaut werden. Mögliche Maßnahmen: Begrünung, Anlegen eines Weges, Flussufer erlebbar machen 
  • Prüfung einer Bebauung für die Restfläche- wenn möglich Verkauf an Investoren. Eine Bebauung für touristische Zwecke (z.B. 4*Hotel) bringt neue Impulse (mehr Übernachtungen, mehr Kurbeitrag, etc.)

IV. Finanzen und Verwaltung

Die Verwaltung von Haushalt und Finanzen ist das Herzstück einer jeden Gemeinde. Deshalb ist uns eine sparsame Haushaltsführung mit Blick in die Zukunft sehr wichtig. Wir werden auch in Zukunft kritisch (und vielleicht sogar noch kritischer) auf die Ausgaben und Einnahmen der Gemeinde achten, da uns bewusst ist, es geht immer um das Geld unserer Bürgerinnen und Bürger. Zukünftige Investitionen müssen sinnvoll sein. Es muss immer darauf geachtet werden, ob es dafür auch Förderungen oder Zuschüsse gibt. Die Aufgabe der Verwaltung und des Bürgermeisters muß es deshalb immer sein, möglichst viele Fördertöpfe zu kennen, “anzuzapfen” und zu nutzen.

V. Regenhütte 

  • Unterstützung für das Projekt neues Feuerwehrhaus – hierzu soll eine schnelle praktikable Lösung gesucht werden (Anmietung Halle?)
  • Unterstützung Dorfentwicklung Regenhütte 
  • Gemeinde sollte nach Lösungen und einer neuen Nutzung für die alte Glashütte suchen 

VI. Kooperationen + Netzwerke

Speziell die Zusammenarbeit mit der Arberbergbahn und Zelezna Ruda sollte gefördert werden.

VII. gemeindliche Einrichtungen vermarkten Arberlandhalle / Turnhalle 

Arberlandhalle Arberlandhalle

Eine bessere Auslastung der Arberlandhalle und später auch der Turnhalle mindert das Defizit, daß derzeit mit dem Betrieb entsteht. Für die Turnhalle wurde zwar ein Nutzungskonzept erstellt, für die Arberlandhalle gibt es keines. Vor allem gibt es für beide Hallen kein Marketingkonzeptm und ohne eine gute Vermarktung beider Hallen wird auch keine bessere Belegung stattfinden.

Das Ziel müsste sein: Eine ganzjährig ausgelastete, wirtschaftlich tragfähige Einrichtung. Als Treffpunkt für Einheimische und Gäste kann es wirtschaftlicher Impulsgeber werden.

  • Alleinstellungsmerkmale (USPs):
  • Flexible Bestuhlung & Technik
  • Persönliche Atmosphäre (bis 450 Pers.)
  • Regionale Verwurzelung
  • Gute Akustik & moderne Infrastruktur
  • Ganzjahres- und Schlechtwettertauglichkeit

für folgende Veranstaltungen kann die ALHA genutzt werden:

Positionierung & Leitidee
„Die flexible Kultur-, Event- & Begegnungshalle der Region“

Die Halle kann und soll als multifunktionaler Veranstaltungsraum positioniert werden für:

allgemein

    • Kultur
    • Tagung & Kongress
    • Vereins- & Bürgertreff
    • Touristische Eventlocation
    • Kabarett & Comedy
    • Konzerte (Blasmusik, Klassik, Jazz, Pop)
    • Theater & Lesungen

    Wirtschaftliche Nutzungen

      • Firmenveranstaltungen
      • Produktpräsentationen
      • Schulungen & Tagungen
      • Weihnachts- & Sommerfeste
        Gesellschaftliche Nutzungen
      • Vereine
      • Bürgerversammlungen
      • Hochzeiten & Jubiläen
      • Abschlussbälle
      • Faschingsball
        Touristische Nutzungen
      • Kurkonzerte
      • Themenabende
      • Vortragsreihen
      • Schlechtwetter-Events für Gäste
      • Kulturabo (6–8 Veranstaltungen/Jahr)
      • Comedy-Reihe
      • Konzertwinter
      • Sommer-Open-Indoor
      • Bürgerkino / Filmabende

      VIII. Zusammenarbeit mit ŽeleznÁ Ruda 

      Eine bessere Zusammenarbeit mit unsereren Nachbarn bringt uns Synergieeffekte, die wir nutzen sollten. Einheimische wie auch Gäste finden dort eine Vielzahl von Möglichkeiten die unser Angebot ergänzen (Gastronomie, Bikepark, Skigebiete, Einkaufsmöglichkeiten und vieles mehr). Ein Schritt für eine bessere Zusammenarbeit kann ein gemeinsamer zweisprachiger Ortsprospekt sein. Hierfür stehen Förderungen in großer Höhe zur Verfügung. Ein weiteres Projekt kann ein besser ausgebauter Verbindungsweg nach Zelezna Ruda sein. Auch hier dürften Förderungen möglich sein.